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Ich bin bin nicht mehr die, für die du mich hältst

.. ich bin bereits weiter gewandert, war weit weg, bin zurück und staubig von der Reise. Du kommst mir bekannt vor, kennen wir uns? Will ich noch, dass du mich kennst? Ich weiss, du kanntest mich mal, doch ich gleiche mir nur noch, ich bin bereits in einer neuen Haut, in einer anderen Welt, in einem neuen Leben. Doch für dich lächle ich, damit du nicht erschrickst.

Kantiger und auffälliger

... als andere, bin ich auf jeden Fall. Äusserlich. Es ist mir nicht immer bewusst, dass mein Aussehen polarisieren könnte. Ich habe auch nicht deswegen ganz kurze Haare, die Provokation ist es nicht (mehr), sondern weil ich mich damit einfach wohler fühle. Mit kurzen Haaren fühle ich mich aufgeräumter und kann klarer denken. Zudem trage ich keinerlei Make-Up.

Mit Mitte 20 hab ich die meine "alten Zöpfe" abgeschnitten -- meine lange wallende Mähne wich einem orangerotfarbenen Millimeterschnitt. Ab da hab ich mich neu definiert, auch äusserlich. Das mit den Haaren ist ja so eine Sache. Da hab ich schon mal drüber geschrieben.

Kantiger. Das bin ich auf jeden Fall optisch. Für mich war das wichtig. Mich so zu verändern. Es musste sein. Heute gehts mir nicht mehr um die Provokation. Doch kurz müssen sie immer noch sein, die Haare. Weil es für mich so stimmt.

Es hat nach dem radikalen Schnitt aber doch nochmal 10 Jahre gedauert, bis ich mich auch beim Kleiderkaufen souveräne…

Ich bin für mich da

Heisst auch: Ich bin für mich da und nicht, um dir zu gefallen. Das ist ja eh so ein Frauending. Gefallen wollen! Ich finde es befreiend, diesem Muster nicht mehr zu folgen. Es bewusst zu erkennen und beiseite zu legen. Es gefällt mir, mir selber zu gefallen ...

Blumen und Knochen

Das klingt gegensätzlich und gehört doch beides zum Leben. Heute wurde mir klar, wie sehr ich beides bin. Ich habe eine sehr liebliche Seite, blühend, duftend, wie ein sonniger Frühlingstag. Menschen in meinem Alltag reagieren positiv auf mich, weil ich Leben in die Bude bringe, lustig bin. Das Leben überbordet in Blütenpracht. Ich bin der Frühling persönlich. Die Blumenfrau voller Lachen und Heiterkeit. Blumen.

Knochen, das gehört auch zu mir, das sind die starren Strukturen, die voller Mark stecken und das Leben bilden -- und sie sind die Essenz, die zurückbleibt, wenn man das Leben "eingekocht" hat, wenn alles verdampft ist was mal Fleisch war -- und wir nur noch Staub sind. Reduziert. Starr. Knochentrocken kann ich auch sein und hart. Menschen weichen vor mir zurück, weil sie mich nicht verstehen, mich nicht einordnen können. Knochen symbolisieren für mich auch den Schatten, die Nacht des menschlichen Daseins, den Abgrund, die Vergänglichkeit, den Tod, die schwarze Götti…

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